07.07.2018 Samstag Aloha Zeltlager

Für 69 Teilnehmer der DLRG hieß es am vergangen Samstag, den 30 Juni Aloha Zeltlager. Für eine Woche durften sie mit 35 Helfern und Betreuern das gute Wetter am Heidesee in Holdorf genießen. Für die Helfer hieß es allerdings schon am Freitag morgen um 9 Uhr treffen auf dem Campingplatz um alles für  die Teilnehmer am nächsten Tag vorzubereiten. Durch gutes Teamwork standen schnell beide Trockenzelte, das Küchen- und Getränkezelt.

Am Samstag morgen um genau 10 Uhr viel der Startschuss zum Aufbau der Zelte. Viele warteten schon und hielten sich die besten Plätze frei. Bis zum Mittagessen standen dann auch alle Zelte der Teilnehmer. Am Nachmittag wurde direkt das gute Wetter ausgenutzt und das ganze Lager machte sich auf den Weg, den See zu stürmen, der durch seinen schönen Sandstrand und das klare Wasser besonders punkten konnte. Dort wurde dann die Gruppeneinteilung vorgenommen. Alle Teilnehmer werden in 10 Gruppen eingeteilt, mit jeweils 2 Betreuern. In diesen Gruppen wurden dann Spiele gespielt und auch Gruppenaufgaben für den Besucher Tag am Mittwoch gemeistert.

Nach der Gruppeneinteilung gab es dann Kennenlernspiele im bekannten kühlen Nass. Am Abend wurde dann am Lagerfeuer das Mörderspiel gestartet, welches die Woche über lief. Zum Abschluss des Tages wurde noch ein kleines Spiel gespielt. Viele saßen auch danach noch gemütlich am Lagerfeuer und genossen die Wärme und den Blick in die Sterne.

Am Sonntag morgen ging wie gewohnt um 8 Uhr die Sirene zum Frühstück, für alle die noch nicht wach waren, sie waren es danach. Das Programm (Alina Hellmann, Leon Kröger und Vera Tapken) hatten sich für den morgen eine Lagerolympiade überlegt, da das Wetter mal wieder gut mit spielte und schon viele an den See wollten. Dabei haben sich die Betreuer der Gruppen auf 10 Stationen um den See verteilt und die Gruppen mussten selbständig die Stationen in der richtigen Reihenfolge abarbeiten. Da der Sonnenschein auch am Nachmittag nicht nachlassen wollte wurde, konnten alle zum See gehen und sich abkühlen, die, die nicht ins klare Wasser hüpfen wollten, konnten im Lager bleiben uns selbst ihre eigene Sonnenbrille gestalten. Abends gab es wie auch am Abend davor zwei kleine Lagerfeuer-Spiele. Später, als die Sonne schon untergegangen war und alle gemütlich beisammen saßen wurden von Christoph Penning noch Geschichten erzählt, die im Lager schon als Legenden gelten. Nach einem weiteren sonnigen Tag waren die meisten froh abends in ihren Schlafsack zu fallen.

Am Montag ging es nach einem stärkenden Frühstück auch schon weiter mit einem Gruppenspiel. Als alle eingecremt waren, ihre Trinkflaschen aufgefüllt und einen Hut abgeholt hatten ging es mit dem gesamten Lager zum Strand um dort das Teamspiel im See zu absolvieren. Die meisten blieben auch nach dem Spiel noch um mit Freunden im Wasser zu spielen. Nachmittags hatten dann alle Gruppen Zeit ihre Aufgabe für den Elternabend am Mittwoch vorzubereiten. Unter anderem sollten die Gruppen 3 + 5 eine Tiki-Bar bauen, an der alkoholfreie Cocktails verkauft werden konnten. Für die Foto-Box wurden die Gruppen 2 + 10 kreativ und malten ein großes Hintergrund-Banner. Um weiterhin die bösen Geister aus unserem Lager zu verbannen wurde ein Totem-Pfahl von den Gruppen 6 + 7 gebaut. Für einen kleinen Exkurs zum Strand sorgten die Gruppen 4 + 8, die ihr Floß zur Jungfernfahrt bereit machten. Die Gruppen 1 + 10 bekamen die Aufgabe eine Wellness-Oase zu bauen, die besonders der Küche zur Verfügung stehen sollte. Stefan Tapken, Hedwig Fitze, Nicole Bruns, Michaela Pleye und Christoph Völz sorgten das ganze Lager dafür, dass nie irgendjemand hungern musste. Es gab 5 Mahlzeiten am Tag, die alle frisch zubereitet wurden.

Außerdem gab es am späten Nachmittag einen freiwilligen Sandburgen-Wettbewerb, bei dem 10 Gruppen, unabhängig ihrer eigentlichen Gruppeneinteilung teilnehmen konnten. Dabei entstanden 10 einzigartige Meisterwerke. Nach dem Abendessen stand Schlag den Betreuer auf dem Programm. Es wurden Spiele gespielt, wie Ping-Pong Tanz oder Glass Road Trucker, aber das Highlight des Abends war das Eier-Roulett, bei dem sich fast niemand mehr auf der Bank halten konnte vor lachen. Auch nach dieser Aktion fanden sich noch viele gemeinsam am Lagerfeuer ein um Geschichten zu lauschen und gemeinsam zu singen.

Am Dienstag stand wie auch schon in den letzten Jahren der traditionelle Tagesausflug an, bei dem alle 69 Teilnehmer mit den Betreuern zusammen eine Fahrradtour machen. Dieses Jahr ging es in die 15 Kilometer entfernte Bullermeck-Spielscheune. Hier freuten sich nicht nur die Kinder über das Ziel, gemäß nach dem Motto: „Kleine Kinder spielen gerne, große noch viel lieber.“ hatten auch die älteren Teilnehmer mindestens genauso viel Spaß. Auf dem Weg zur Spielscheune wurde noch ein Gruppenspiel gespielt. Die ganze Gruppe musste als Team zusammenarbeiten um auf 3 Kisten eine Strecke von ca. 7 Metern zu überwinden. Abends total ausgepowert im Lager angekommen wusste die Küche genau, wie sie die müden Kinder zum essen mobilisieren konnte, denn es gab frisch gemachte Döner. Das Küchenhighlight der Woche. Abends, zum Teil wieder erholt machte so gut wie das ganze Lager bei einer spannenden Runde Bingo mit, die souverän von Max Fitze und Kyra Abeln moderiert wurde. Alle fieberten gemeinsam mit und freuten sich über jede richtige Zahl, die sie auf ihrem Bogen stehen hatten.

Am Mittwoch morgen waren viele entweder noch kaputt vom Vortag oder schon ganz aufgeregt, weil die Eltern am Abend kommen würden. Nach einem kleinen Gruppenspiel konnten sich die Gruppen noch an ihre Aufgaben machen und ihnen den letzten Schliff verpassen.

Am Nachmittag wurde dann noch einmal das gute Wetter ausgenutzt bevor die Eltern langsam eintrudelten und der See wurde gestürmt und eine Rutsch-Plane aufgebaut. Gegen 17 Uhr kamen dann die meisten Eltern. Sie brachten allerlei Salate und Kuchen mit, für das anstehende Grillen, bei dem alle Besucher eine große Auswahl an Salaten und Fleisch hatten. Passend zum essen wurde auch die Bar eröffnet. Nach einem Alle-Manns-Manöver waren die Tische beiseite getragen und die Bänke so hingestellt, dass das Programm starten konnte. Zu erst wurde das konnte das Floß segel setzen und seine Jungfernfahrt starten. Als wieder alle im Lager angekommen waren ging es  weiter und auch die anderen Gruppen durften ihre Aufgeben stolz präsentieren. Alle unterhielten sich bei einem kühlen Getränk und Finger-Food aus der Küche und genossen noch den Abend.

Als die Eltern sich wieder auf den Rückweg machten, war das Programm für die Teilnehmer noch nicht beendet, denn um sie auf andere Gedanken zu bringen wurde ein Gruselzelt von einem Team Rund um Felix Menke vorbereitet. Natürlich versuchten die meisten den Schreck einfach weg zu lachen, aber alle waren sich einig, dass das Gruselzelt ziemlich gut gelungen war.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Donnerstag morgen mit Basteln für die Hawaii-Hochzeit am Abend los. Nicht nur die Mädchen waren begeistert dabei, sondern auch die meisten Jungs machten sich an die Arbeit, um den Preis für das beste Kostüm zu kassieren. Dafür war Zeit bis zum Mittagessen. Am Nachmittag wurde mal wieder das Wetter ausgenutzt und das Gruppenspiel an den Strand verlegt. Dort blieben auch die meisten bis zum Abendessen. Am Abend hielten dann Henning Nienaber und Jan Behrens die Hochzeit ab. Die beiden verheirateten insgesamt 7 Zeltlager-Paare. Dabei fand Benita Meyer (23): „Das war eine der besten, wenn nicht sogar die beste Hochzeit, die ich jemals mit erlebt habe!“ Niemand konnte sich mehr vor lachen halten und die Hochzeit war auch noch Stunden später am Lagerlicht ein Thema. Da das Wetter in der Woche so gut war, sprach die Feuerwehr ein Verbot aus, offene Feuer zu machen, also wurde spontan improvisiert und ein Lagerlicht besorgt, welches auch ein Feuer-Feeling erzeugte. Auch an diesem Abend wurde noch zusammen gesessen, Geschichten erzählt und gemeinsam gesungen.

Am Freitag gab es  für die Gruppen noch einmal die Gelegenheit Holdorf zu erkunden, denn sie sollten eine Foto Rally meistern. Es ging direkt nach dem Frühstück los. Als einzige Bedingung wurde gestellt, die Gruppen sollten zum Mittagessen wieder im Lager sein.

Am Nachmittag konnten alle noch ein letztes Mal den See stürmen und das Wasser genießen.

Nach dem Abendessen wurde direkt mit der Party gestartet. Alle feierten gemeinsam die einzigartige Woche. Sowohl groß als auch klein standen zusammen im Kreis und tanzten und sangen. Als es auf 22 Uhr zu ging und es hieß, die Musik muss der Nachtruhe weichen, kamen noch einmal alle zusammen, jeder nahm seinen Nebenmann in den Arm und zusammen standen alle 105 Teilnehmer des gesamten Lagers im Kreis und sangen „Tage wie Diese“ von den Toten Hosen. Man munkelt, der ein oder andere hatte Tränen in den Augen, denn dieses Lied beschrieb den Augenblick  perfekt.

Da rückte die nachfolgende Siegerehrung der Gruppe fast in den Hintergrund. Auch die Lagerleitung, Max Fitze, Niko Brüggmann und Nicole Bruns waren begeistert von den Teilnehmern, da sich alle, an die Regeln hielten. Besonders hielten sich alle an die Regel, dass keiner der Teilnehmer ein Handy mit nehmen durfte. Stattdessen wurde in freien 5 Minuten ein Karten Spiel gespielt oder einen netten Brief in den lagerinternen Briefkasten geworfen. Mit einigen glücklichen und erschöpften Gesichtern ging dann auch so langsam der letzte Freitagabend zu Ende. Am Samstag hatten alle Teilnehmer den Eltern viel zu erzählen und wir sind uns sicher, dass das auch in einer Woche noch der Fall sein wird.

Kategorie(n)
Zeltlager

Von: Vera Tapken

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