30.07.2018 Montag Auch ohne die Talsperre im Wasserrettungsdienst aktiv

Ein Teil der Wachcrew in Halen - ein bisschen verrückt sind wir ja schon... ;-)

Erst einmal mit kleiner Crew antesten - am Ende waren mehr als ein Dutzend Wachgänger am Silbersee.

Fotoshooting zum Sonnenuntergang in Halen

Badeverbot aufgrund von Blaualgen in der Talsperre. Statt sich auf die faule Haut zu legen nutzten unsere Wachmannschaften die Gelegenheit die Kameraden in ihren Wachrevieren zu unterstützen. Eine Woche besetzten wir mit rund 13 Wachgängern die Station der OG Emstek am Halener Badesee. In den vergangenen zwei Wochen unterstützten bis zu zehn Wachgänger die OG Stuhr am Silbersee. Am vergangenen Wochenende standen neben dem täglichen Wachbetrieb auch zwei Triathlons auf dem Plan.

Mit den beiden verantwortlichen Wachführern David Ferneding und Simon Sander, vielen Sanitätern unter den Rettungsschwimmern und Wasserrettern sowie zum Teil einem Bootsführer konnte sich unsere ehrenamtliche Wachcrew auf den Gaststationen sehen lassen. Doch nicht nur auf dem Papier, sondern gerade auch in der Praxis unter den sehr unterschiedlichen Bedingungen an den verschiedenen Gewässern, zeigte sich der starke Fokus auf Ausbildung und Einsatzübungen in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich.

Die Ausbilder nutzten dann natürlich auch die Gelegenheit praxisnah unter verschiedenen Bedingungen auszubilden. Ein dutzend motivierte Jugendliche absolvierten die Basisausbildung Einsatzdienste, gleich fünf Rettungsschwimmer nahmen an der Fachausbildung Wasserrettungsdienst teil.

Neben dem Dienst kam aber auch der Spaß nicht zu kurz: Ob beim gemeinsamel Wimpelklau(-versuch), der Begleitung des Hochzeitskorsos unserer Visbeker Kameraden, dem Austausch mit den Kameraden aus anderen Ortsgruppen oder auch einfach nur Gesellschaftsspielen (UNO, Scotland Yard).

Besondere Bedeutung kam dem Einsatz auch aufgrund der am Freitag vom Bundesverband der DLRG veröffentlichten Zahlen zu den Ertrinkungsfällen in den ersten sieben Monaten des Jahres zu. Die meisten Erkrankungsfälle ereignen sich an ungesicherten Badestellen im Binnenland. Dort wo die Ortsgruppen der DLRG mit Unterstützung der Kommunen, Zweckverbände und Badbetreiber Wasserrettungsdienststationen betreiben tragen Sie unmittelbar zur Sicherheit der Bevölkerung getreu dem Motto „Freie Zeit in Sicherheit!“ bei.

 

Weitere Informationen zu den Zahlen des Bundesverbands

 

Kategorie(n)
Wasserrettungsdienst

Von: Simon Sander

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